Der Oracle University Newsletter zum Ende des Jahres hat mich zum Schmunzeln gebracht, deswegen will ich Ihnen dieses YouTube Video (gefunden auf Irregular Enterprise Blog auf ZDNet) nicht vorenthalten.
Oracle und Amazon arbeiten zusammen um Oracle Anwendungen im Amazon Grid anzubieten. Es gibt jetzt einige Images die von Oracle kostenlos bereitgestellt werden. Oracle erlaubt sogar den Betrieb von Produktiven lizenzierten Anwendungen im EC2 Grid. Die Konfiguration ist sogar für offiziellen Support zertifiziert.
Besonders interessant sind aber auch die Möglichkeiten die vorinstallierten Anwendungen wie Application Express oder Enterprise Manager Grid einfach mal ausprobieren zu können.
Besonders interessant sind aber auch die Möglichkeiten die vorinstallierten Anwendungen wie Application Express oder Enterprise Manager Grid einfach mal ausprobieren zu können.
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Cloud, Datenbanken, Infrastruktur, Vernetzung
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Ein nettes Feature beim Oracle SQL Developer ist die Möglichkeit einfachere oder komplexere SQL Statements als Reports zu hinterlegen und dann laufen zu lassen. Visualisierung in Form von Tabellen oder Grafiken mit inbegriffen.
In lockerer Folge möchte ich einige der Reports vorstellen die ich so einsetze. Heute der "Segment Size" Report, der eine Liste aller Segmente (eines Owners) erstellen kann, und diese nach Platzbedarf sortiert. Dabei werden für die Typen TABLE, INDEX und LOB* Details ausgegeben (also insbesondere zu welcher Tabelle das LOB oder Index Segment gehört, und welche Spalten es abdeckt).
Beim Start des Reports kann man den Owner (Schema User) angeben, für den man sich interessiert. Es wird hier ein substring vergleich verwendet, also bei der Eingabe von SYS (wie im Screenshot) werden die Ausgaben gruppiert nach mehreren Ownern gemacht.
Hier als Beispiel, der Index der im SYS Schema den meisten Raum belegt hat den Segment Namen "I_WRI$_OPTSTAT_H_OBJ#_ICOL#_ST" und er ist auf der Tabelle "WRI$_OPTSTAT_HISTGRM_HISTORY" im Tablespace SYSAUX angelegt. Der Index hat 3 Spalten, im Report wird nur die erste und letzte ausgegeben: "3: INTCOL#,SYS_NC00013$". Dies ist eine Einschränkung, weil es keine portable String Aggregationsfunktion gibt. Eventuell will sich jemand die Mühe machen dies auf mehr Spalten auszubauen?
Die Größenangabe des Segments (in Extends und Megabytes) basiert auf den Spalten bytes und extends aus dem DBA_SEGMENTS view. Entspricht also dem Platzverbrauch aber nicht dem Füllstand. Ausgelassen werden Recylce Objekte.
Der Report sollte mit allen Oracle Database Versionen lauffähig sein, das Export File ist im SQL Developer 1.5 Format. eckes-sqldeveloper.xml
In lockerer Folge möchte ich einige der Reports vorstellen die ich so einsetze. Heute der "Segment Size" Report, der eine Liste aller Segmente (eines Owners) erstellen kann, und diese nach Platzbedarf sortiert. Dabei werden für die Typen TABLE, INDEX und LOB* Details ausgegeben (also insbesondere zu welcher Tabelle das LOB oder Index Segment gehört, und welche Spalten es abdeckt).
Beim Start des Reports kann man den Owner (Schema User) angeben, für den man sich interessiert. Es wird hier ein substring vergleich verwendet, also bei der Eingabe von SYS (wie im Screenshot) werden die Ausgaben gruppiert nach mehreren Ownern gemacht.
Hier als Beispiel, der Index der im SYS Schema den meisten Raum belegt hat den Segment Namen "I_WRI$_OPTSTAT_H_OBJ#_ICOL#_ST" und er ist auf der Tabelle "WRI$_OPTSTAT_HISTGRM_HISTORY" im Tablespace SYSAUX angelegt. Der Index hat 3 Spalten, im Report wird nur die erste und letzte ausgegeben: "3: INTCOL#,SYS_NC00013$". Dies ist eine Einschränkung, weil es keine portable String Aggregationsfunktion gibt. Eventuell will sich jemand die Mühe machen dies auf mehr Spalten auszubauen?
Die Größenangabe des Segments (in Extends und Megabytes) basiert auf den Spalten bytes und extends aus dem DBA_SEGMENTS view. Entspricht also dem Platzverbrauch aber nicht dem Füllstand. Ausgelassen werden Recylce Objekte.
Der Report sollte mit allen Oracle Database Versionen lauffähig sein, das Export File ist im SQL Developer 1.5 Format. eckes-sqldeveloper.xml
Selten liest man über ZFS wirklich negatives. Das neue Filesystem von Solaris ist noch recht Jung, aber abgesehen von Tuning Problemen bei Datenbankservern waren mir noch keine echten Probleme bekannt. Bisher.
Dafür wundert mich ein wenig, dass nach der Schwemme an Tuningtips 2006 bisher nicht wirklich neue (und vor allem offizielle) Oracle/ZFS Info zu bekommen sind. Oder?
Dafür wundert mich ein wenig, dass nach der Schwemme an Tuningtips 2006 bisher nicht wirklich neue (und vor allem offizielle) Oracle/ZFS Info zu bekommen sind. Oder?
Drüben im virtuellen Blog des fiktiven EDV Leiters Frank Bremer menschelt es. Intrigen und Aus-dem-Bauch Entscheidungen bestimmen den Alltag (das ist allzu realistisch .). Gerade ging es in einem Artikel darum, den CFO von seiner Anti-SOA Meinung (die er durch einen polarisierenden Artikel gefasst hat) durch den Google Zeitgeist abzubringen: wie groß ist der SOA Hype?
Dieser Blog Post hat mich motiviert selbst einmal einige Zeitgeist Trends gegenüberzustellen. Und bin dabei auf ein sehr interessantes (unerwartetes) Ergebnis gestoßen:

Danach gibt es um Größenordnungen mehr Anfragen zum Thema SQL als zum Thema SOA, dafür berichtet die Schreibende Zunft deutlich stärker über den Hype.
Es ist wohl unstrittig, dass SQL (Netzwerk) Datenbanken zu einem Paradigmenwechsel in der IT geführt haben. Und der Fieberkurve nach zu urteilen auch sehr nachhaltig. Das muß an dem hohen integrativen Potential von offenen Datenschnittstellen liegen. Nicht umsonst nennt man SOA das SQL des neuen Jahrhunderts. Mal sehen ob das EA Modell dem auch gerecht werden kann.
Aber gut, im Vergleich zu anderen Schlagwörtern ist SOA schon Alltag*:

* Ich fühle mich Unwohl dem Google Zeitgeist zu viel Bedeutung zuzumessen, aber wenn das Herr Müller Dreist überzeugt, sollte es auch meine Leser täuschen können :)
Dieser Blog Post hat mich motiviert selbst einmal einige Zeitgeist Trends gegenüberzustellen. Und bin dabei auf ein sehr interessantes (unerwartetes) Ergebnis gestoßen:

Danach gibt es um Größenordnungen mehr Anfragen zum Thema SQL als zum Thema SOA, dafür berichtet die Schreibende Zunft deutlich stärker über den Hype.
Es ist wohl unstrittig, dass SQL (Netzwerk) Datenbanken zu einem Paradigmenwechsel in der IT geführt haben. Und der Fieberkurve nach zu urteilen auch sehr nachhaltig. Das muß an dem hohen integrativen Potential von offenen Datenschnittstellen liegen. Nicht umsonst nennt man SOA das SQL des neuen Jahrhunderts. Mal sehen ob das EA Modell dem auch gerecht werden kann.
Aber gut, im Vergleich zu anderen Schlagwörtern ist SOA schon Alltag*:

* Ich fühle mich Unwohl dem Google Zeitgeist zu viel Bedeutung zuzumessen, aber wenn das Herr Müller Dreist überzeugt, sollte es auch meine Leser täuschen können :)
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Blogging, Datenbanken, Infrastruktur, Marketing, SOA
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Bei Euan Garden (MS SQL Server Team) gibt es einen Rückblick auf die MS SQL Server Entwicklungsgeschichte, mit Fotos der Verpackungen.
Hier ist gut nachzulesen wie Microsoft und Sybase zusammen die dBase Quellen Client/Server fähig gemacht haben. MS zuerst auf OS/2!
Hier ist gut nachzulesen wie Microsoft und Sybase zusammen die dBase Quellen Client/Server fähig gemacht haben. MS zuerst auf OS/2!
In der Software Entwicklung von DB verbundenen Systemen hat man immer die Notwendigkeit auch manuell mit der Datenbank Verbindung aufzubauen, SQL Statements abzusetzen oder auch mal in den DB Objekten zu browsen. Oftmals kommen hier Tools zum Einsatz. Im Oracle Umfeld dürfte TOAD hier am bekanntesten sein.
Integrierte Entwicklungsumgebungen wie Eclipse oder Oracle JDeveloper haben eigene Funktionen für den Zugriff auf Datenbanken. Diese sind aber nicht immer sehr effizient und komplett zu nutzen.
Oracle hat den SQL Developer veröffentlicht. Es ist eine Entwicklungsumgebung reduziert auf die Manipulation von SQL insbesondere auch PL/SQL Statements und Packages. Ein Teil der SQL Developer Funktionen wurden auch in den Oracle JDeveloper übernommen.
Integrierte Entwicklungsumgebungen wie Eclipse oder Oracle JDeveloper haben eigene Funktionen für den Zugriff auf Datenbanken. Diese sind aber nicht immer sehr effizient und komplett zu nutzen.
Oracle hat den SQL Developer veröffentlicht. Es ist eine Entwicklungsumgebung reduziert auf die Manipulation von SQL insbesondere auch PL/SQL Statements und Packages. Ein Teil der SQL Developer Funktionen wurden auch in den Oracle JDeveloper übernommen.
"Oracle SQL Developer" vollständig lesen
Die Beatles Zeile war auch der Titel einer Blog-Post im SAP Developer Network.
Deswegen möchte ich hier auch noch mal berichten, dass so langsam der 64-bit Durchbruch stattfindet. 32-bit Kernel für AIX auf Power oder Solaris auf Sparc sind schon lange ein Seltenheit, jetzt ziehen auch Anwendungen und weitere Betriebsysteme nach:
Durch den starken Support der Platform Hersteller und interpretierten code (.NET, Java oder ABAP) ist der 64-bit Übergang einfacher und schmerzloser als erwartet. Aktuell allerdings bedeutet es für Administratoren und Entwickler aber zusätzlichen Support und Test Aufwand.
Wie sieht denn die Zukunft bei Oracle aus? Mit 10.2 gibt es jedenfalls keine 32-bit Versionen des Datenbank Servers für die POWER oder UltraSPARC Architektur. Inwzischen ist auch die Solaris x64 Lücke geschlossen: seit dem 23. März sind die AMD64 Binaries in 64-bit Breite erhältlich. Somit bleibt nur Windows und Linux auf x86 - was für eine Neuinstallation ohnehin keinen Sinn mehr macht.
Deswegen möchte ich hier auch noch mal berichten, dass so langsam der 64-bit Durchbruch stattfindet. 32-bit Kernel für AIX auf Power oder Solaris auf Sparc sind schon lange ein Seltenheit, jetzt ziehen auch Anwendungen und weitere Betriebsysteme nach:
- SAP liefert ab 2007 nur noch 64-bit Server (SDN Blog)
- Microsoft Server Anwendungen gehen in Richtung x64 (directionsonmicrosoft.com) und 64Advantage.com
- Selbst Itanium ist im Aufwind (itaniumsolutionsalliance.org)
Durch den starken Support der Platform Hersteller und interpretierten code (.NET, Java oder ABAP) ist der 64-bit Übergang einfacher und schmerzloser als erwartet. Aktuell allerdings bedeutet es für Administratoren und Entwickler aber zusätzlichen Support und Test Aufwand.
Wie sieht denn die Zukunft bei Oracle aus? Mit 10.2 gibt es jedenfalls keine 32-bit Versionen des Datenbank Servers für die POWER oder UltraSPARC Architektur. Inwzischen ist auch die Solaris x64 Lücke geschlossen: seit dem 23. März sind die AMD64 Binaries in 64-bit Breite erhältlich. Somit bleibt nur Windows und Linux auf x86 - was für eine Neuinstallation ohnehin keinen Sinn mehr macht.
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Datenbanken, Infrastruktur, SW Entwicklung
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Gerade kommt über die OCFS2 User Mailingliste die Ankündigung herein, dass OCFS2 1.2.1 released wurde, und im Zusammenspiel mit RHEL4 auf x86 Linux von Oracle Database 10gR2 für den Produktiveinsatz freigegeben wurde.
Gerade in letzter Zeit häuften sich Probleme mit instabilen Treibern (SAN, Firewire, iSCSI), so dass es ziemlich klar ist, dass es sehr leichtsinnig wäre ein OCFS2 Cluster zu betreiben ohne sich strikt an zertifizierte Kernels (und Hardware) zu halten.
In vielen Fehlersituationen schaltet OCFS2 Knoten ab um den Konflikt zu lösen (z.B. wenn die Netzwerkverbindung abbricht, oder kein konstanter Kontakt mit den Platten vorhanden ist). Dieses Fencing (abtrennen vom Zugriff auf das Shared Storage durch Shutdown) macht das Debuggen nicht einfacher. Es empfiehlt sich also bei sporadischem Shutdown eine Netconsole zu betreiben, um Post-Mortem die Diagnose-Meldungen der Kernel Module zu erhalten.
Update: Interessanterweise ist in den Oracle Blogs nichts zu dem Thema zu finden: Search: ocfs2, auch die Blogsphere ist sehr verhalten: Technorati: ocfs2
Gerade in letzter Zeit häuften sich Probleme mit instabilen Treibern (SAN, Firewire, iSCSI), so dass es ziemlich klar ist, dass es sehr leichtsinnig wäre ein OCFS2 Cluster zu betreiben ohne sich strikt an zertifizierte Kernels (und Hardware) zu halten.
In vielen Fehlersituationen schaltet OCFS2 Knoten ab um den Konflikt zu lösen (z.B. wenn die Netzwerkverbindung abbricht, oder kein konstanter Kontakt mit den Platten vorhanden ist). Dieses Fencing (abtrennen vom Zugriff auf das Shared Storage durch Shutdown) macht das Debuggen nicht einfacher. Es empfiehlt sich also bei sporadischem Shutdown eine Netconsole zu betreiben, um Post-Mortem die Diagnose-Meldungen der Kernel Module zu erhalten.
Update: Interessanterweise ist in den Oracle Blogs nichts zu dem Thema zu finden: Search: ocfs2, auch die Blogsphere ist sehr verhalten: Technorati: ocfs2
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Datenbanken, Hardware, Infrastruktur
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