Der Titel dieses Artikels ist eine Zeile aus den SLES11 Beta3 Release Notes. Dieser Artikel soll aber kein Suse bashing sein, sondern vielmehr will ich etwas Frust über den desolaten Zustand der Xen Unterstützung im Linux Kernel herauslassen.
Dabei ist der Hypervisor (erwartungsgemäß wegen der Simplizität) nicht das Problem, sondern die Paravirtualisierung der Guests und Support von aktuellen Linux Kernels für die Dom0 Host Domain. Sogar Microsoft Hyper-V (Windows 2008 Server) und Sun xVM Server (Solaris) haben bessere Xen-komptible Hosts zu bieten als mit einem aktuellen mainstream Linux Kernel erreichbar ist.
Fedora/Redhat die bisher viele Forward-Port Arbeiten an den Xen Patches in aktuelle Kernels gemacht haben planen ein Fedora 10 Release mit einem Hauptkernel (Linux 2.6.27 / Xen 3.3.0) der sowohl Bare-Metal als auch DomU Installationen unterstützt (durch die Verwendung des paravirt_ops Frameworks). Also ein sogenannter Unified Kernel. Das klingt zwar gut, aber gleichzeitig wird es keinen Kernel geben der als Dom0 (Host) eingesetzt werden kann. Hier verweist das Fedora Projekt auf F8 oder KVM mit dem Xen-in-KVM Emulator Xenner. Dieser setzt aber Hardware Unterstützung voraus.
Bei Debian gibt es einen vergleichbaren Unified Kernel, und recht aktuell (Bug#495895) gibt es jetzt in Debian unstable dank Sebastian Blank wieder einen Dom0 Kernel auf Basis der Suse Patches.
Suse selbst hat aber in der SLES11 Beta (wie man am Titel sehen kann) noch einige Probleme in diesem Bereich. Ich denke auch bei Debian hat das noch niemand wirklich ausgiebig getestet. Bleiben die kommerziellen Xen Server 5 (Citrix) Installationen wenn man einen Bastel-freien Linux basierenden Hypervisor betreiben möchte.
Bei Oracle gibt es die Xen 3.1 basierte OracleVM die aber eine zentrale Management Console empfiehlt und Redhat liebäugelt nach RHEL 5 mit einer eigenen Virtualisierungslösung auf Basis von KVM (verständlich nach dem Kauf von Qumranet).
Ich bin ganz Froh zu sehen dass Suse hier den Dom0 Support wieder nutzbar macht, und Debian ist ganz unerwartet einer der fast-followers.
Dabei ist der Hypervisor (erwartungsgemäß wegen der Simplizität) nicht das Problem, sondern die Paravirtualisierung der Guests und Support von aktuellen Linux Kernels für die Dom0 Host Domain. Sogar Microsoft Hyper-V (Windows 2008 Server) und Sun xVM Server (Solaris) haben bessere Xen-komptible Hosts zu bieten als mit einem aktuellen mainstream Linux Kernel erreichbar ist.
Fedora/Redhat die bisher viele Forward-Port Arbeiten an den Xen Patches in aktuelle Kernels gemacht haben planen ein Fedora 10 Release mit einem Hauptkernel (Linux 2.6.27 / Xen 3.3.0) der sowohl Bare-Metal als auch DomU Installationen unterstützt (durch die Verwendung des paravirt_ops Frameworks). Also ein sogenannter Unified Kernel. Das klingt zwar gut, aber gleichzeitig wird es keinen Kernel geben der als Dom0 (Host) eingesetzt werden kann. Hier verweist das Fedora Projekt auf F8 oder KVM mit dem Xen-in-KVM Emulator Xenner. Dieser setzt aber Hardware Unterstützung voraus.
Bei Debian gibt es einen vergleichbaren Unified Kernel, und recht aktuell (Bug#495895) gibt es jetzt in Debian unstable dank Sebastian Blank wieder einen Dom0 Kernel auf Basis der Suse Patches.
Suse selbst hat aber in der SLES11 Beta (wie man am Titel sehen kann) noch einige Probleme in diesem Bereich. Ich denke auch bei Debian hat das noch niemand wirklich ausgiebig getestet. Bleiben die kommerziellen Xen Server 5 (Citrix) Installationen wenn man einen Bastel-freien Linux basierenden Hypervisor betreiben möchte.
Bei Oracle gibt es die Xen 3.1 basierte OracleVM die aber eine zentrale Management Console empfiehlt und Redhat liebäugelt nach RHEL 5 mit einer eigenen Virtualisierungslösung auf Basis von KVM (verständlich nach dem Kauf von Qumranet).
Ich bin ganz Froh zu sehen dass Suse hier den Dom0 Support wieder nutzbar macht, und Debian ist ganz unerwartet einer der fast-followers.
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