Leider macht es Oracle recht schwer die Archive für den Datenbank Install aus dem Oracle Technology Network ohne (grafischen) Web Browser herunterzuladen: Man muss angemeldet sein und den Lizenzbedingungen zustimmen. Dabei wird nicht nur JavaScript eingesetzt sondern auch ein Session Cookie verwendet. Das macht die Verwendung von wget - auch wenn man die download URL kennt - leider nicht möglich. Neben dem Herunterladen auf ein internes System mit grafischem Browser ist es stattdessen möglich entweder auf dem Zielserver einen Command-Line Browser zu verwenden der auch Cookies (und SSL) unterstützt oder eben wget auf dem Zielserver und vorher die Cookies mittels Command Line browser ermitteln.
Aktuell teste ich Software auf den HP/UX Servern im HP Partnerprogramm PVP. Diese Server sind recht minimalistisch ausgestattet. Um dort einen SSL fähigen Command-Line Browser zu erhalten benutze ich das Links Paket. Es benötigt Perl und OpenSSL als Abhängigkeiten und wird im Software Depot des HP Porting Centers angeboten (Dort gibt es zwar auch ein Lynx Paket mit weniger Dependencies, das ist allerdings ohne SSL Unterstützung). Einfacherweise installiert man sich zuerst den depothelper vom Porting Center. Dieser übernimmt den restlichen Download, das Auspacken und Installieren des Paketes und aller Abhängigkeiten:
Wenn auf dem Server kein Links (mit Perl installiert werden soll, so gibt es auch Tipps wie man den Login auf OTN mit einem Lynx Browser auf einem Testsystem absolvieren kann und die dabei erhaltenen gültigen Cookies per File dann an wget auf dem Zielserver weiterreichen kann. Dies ist hier näher beschrieben.
Aktuell teste ich Software auf den HP/UX Servern im HP Partnerprogramm PVP. Diese Server sind recht minimalistisch ausgestattet. Um dort einen SSL fähigen Command-Line Browser zu erhalten benutze ich das Links Paket. Es benötigt Perl und OpenSSL als Abhängigkeiten und wird im Software Depot des HP Porting Centers angeboten (Dort gibt es zwar auch ein Lynx Paket mit weniger Dependencies, das ist allerdings ohne SSL Unterstützung). Einfacherweise installiert man sich zuerst den depothelper vom Porting Center. Dieser übernimmt den restlichen Download, das Auspacken und Installieren des Paketes und aller Abhängigkeiten:
# uname -a
HP-UX server B.11.31 U ia64 3663751510 unlimited-user license
# cd /var/tmp
# ftp hpux.connect.org.uk
User: ftp
Pass: root@
ftp> cd /hpux/Sysadmin/depothelper-2.00/
ftp> get depothelper-2.00-ia64-11.31.depot.gz
ftp> quit
# /usr/contrib/bin/gunzip depothelper-2.00-ia64-11.31.depot.gz
the next command requires an absolute path
# swinstall -s /var/tmp/depothelper-2.00-ia64-11.31.depot depothelper
now you can use depothelper to install a package with dependencies
# /usr/local/bin/depothelper links
================================================
Package-version Comment Download Install
================================================
ia64-11.31 Package list OK OK
db-5.0.26 Dependency (01/07) OK OK (+ deleted depot)
expat-2.0.1 Dependency (02/07) OK OK (+ deleted depot)
gdbm-1.8.3 Dependency (03/07) OK OK (+ deleted depot)
gettext-0.18 Dependency (04/07) OK OK (+ deleted depot)
libiconv-1.13.1 Dependency (05/07) OK OK (+ deleted depot)
openssl-1.0.0a Dependency (06/07) OK OK (+ deleted depot)
perl-5.10.1 Dependency (07/07) OK OK (+ deleted depot)
links-1.00pre23 Requested OK OK (+ deleted depot)
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Wenn auf dem Server kein Links (mit Perl installiert werden soll, so gibt es auch Tipps wie man den Login auf OTN mit einem Lynx Browser auf einem Testsystem absolvieren kann und die dabei erhaltenen gültigen Cookies per File dann an wget auf dem Zielserver weiterreichen kann. Dies ist hier näher beschrieben.
Immer wieder liest man Empfehlungen dass man auf keinen Fall private Nutzung der Unternehmens-IT zulassen darf, dass es problematisch ist wenn man persönliche Mails duldet, ja sogar steuerlich schwierig ist, wenn man den Mitarbeitern geldwerte Vorteile (wie einen Internet Zugang) bietet. Auch vor den Sicherheitsaspekten wird gewarnt. Lizenzgründe oder Haftungsgründe werden angeführt.
Ich möchte mich hier mal auf die andere Seite stellen: warum haben Arbeitgeber ein Interesse daran, dass Mitarbeiter die Firmen-IT auch für Aktivitäten nutzen die nicht direkt im Geschäftsinteresse stehen.
Nun allen voran natürlich die Mitarbeiterzufriedenheit. Gute Mitarbeiter zu halten ist wichtig. Wenn diese ein offenes Klima erleben sind sie viel gewillter zu bleiben. Grade bei Überstunden oder exotischen Arbeitszeiten ist es wichtig nebenbei auch Kontakt mit den Lieben zu halten. Sich mit der Freundin im Messenger auszutauschen damit diese nicht den Arbeiter nach Hause zitiert.
Daneben ist jeder Mitarbeiter der sich im Web bewegt auch ein informierter Mitarbeiter. Im Zweifel auch ein Mitarbeiter der für das Unternehmen Werbung macht. Ganz gemäss des (schon öfters genannten) Cluetrain Manifests werden immer mehr Kunden durch direkte Kontakte mit Mitarbeitern auf Produkte aufmerksam.
Betrachtet man das Leben eines Consultants (Road Warriors) auf der Straße und in Hotels, so hat dieser gewiss andere Probleme als mehr als einen Notebook mit sich herumzuschleppen. Wird Ihm verwehrt diesen auch zum DVD Genuss einzusetzen, so wird er noch weiter benachteiligt und hat irgendwann kein Interesse mehr auf Außeneinsatz.
Die Nutzung von Diensten des Arbeitgebers wie Mail und IM sollte so offen gestaltet sein, dass Mitarbeiter gerne auch nach Feierabend diese Medien nutzen. Ganz im Interesse der Firma: die Mitarbeiter bleiben in Notfällen einfacher ansprechbar.
Das surfen am Arbeitsplatz - sei es nun in Wartezeiten oder der Mittagspause ist eine Entspannung vergleichbar mit der Raucherpause oder dem Mittagsspaziergang. Wird die Nutzung des Webs eingeschränkt oder strikt kontrolliert, so suchen sich kreativ arbeitende Köpfe andere Ablenkungen (zum Beispiel sinnlose Meetings). Es ist also nur in Ausnahmefällen so, dass die Produktivität dadurch gesteigert wird.
Unmotivierte Mitarbeiter die Zeit haben ihren Tag zu vertrödeln sind eine Herausforderung an das Team oder die Vorgesetzten, aber sicher nicht für die interne-IT.
Ich möchte mich hier mal auf die andere Seite stellen: warum haben Arbeitgeber ein Interesse daran, dass Mitarbeiter die Firmen-IT auch für Aktivitäten nutzen die nicht direkt im Geschäftsinteresse stehen.
Nun allen voran natürlich die Mitarbeiterzufriedenheit. Gute Mitarbeiter zu halten ist wichtig. Wenn diese ein offenes Klima erleben sind sie viel gewillter zu bleiben. Grade bei Überstunden oder exotischen Arbeitszeiten ist es wichtig nebenbei auch Kontakt mit den Lieben zu halten. Sich mit der Freundin im Messenger auszutauschen damit diese nicht den Arbeiter nach Hause zitiert.
Daneben ist jeder Mitarbeiter der sich im Web bewegt auch ein informierter Mitarbeiter. Im Zweifel auch ein Mitarbeiter der für das Unternehmen Werbung macht. Ganz gemäss des (schon öfters genannten) Cluetrain Manifests werden immer mehr Kunden durch direkte Kontakte mit Mitarbeitern auf Produkte aufmerksam.
Betrachtet man das Leben eines Consultants (Road Warriors) auf der Straße und in Hotels, so hat dieser gewiss andere Probleme als mehr als einen Notebook mit sich herumzuschleppen. Wird Ihm verwehrt diesen auch zum DVD Genuss einzusetzen, so wird er noch weiter benachteiligt und hat irgendwann kein Interesse mehr auf Außeneinsatz.
Die Nutzung von Diensten des Arbeitgebers wie Mail und IM sollte so offen gestaltet sein, dass Mitarbeiter gerne auch nach Feierabend diese Medien nutzen. Ganz im Interesse der Firma: die Mitarbeiter bleiben in Notfällen einfacher ansprechbar.
Das surfen am Arbeitsplatz - sei es nun in Wartezeiten oder der Mittagspause ist eine Entspannung vergleichbar mit der Raucherpause oder dem Mittagsspaziergang. Wird die Nutzung des Webs eingeschränkt oder strikt kontrolliert, so suchen sich kreativ arbeitende Köpfe andere Ablenkungen (zum Beispiel sinnlose Meetings). Es ist also nur in Ausnahmefällen so, dass die Produktivität dadurch gesteigert wird.
Unmotivierte Mitarbeiter die Zeit haben ihren Tag zu vertrödeln sind eine Herausforderung an das Team oder die Vorgesetzten, aber sicher nicht für die interne-IT.
Wie einige meiner Leser sicher schon wissen, oder in der BNN gelesen habe, wurde ich am Samstag den 23.1 als Beisitzer in den Vorstand des Bezirksverbandes Karlsruhe gewählt. Ich möchte hier nur Entwarnung geben, ich habe nicht vor das IT-Blog hier mit Piraten Themen zu füllen. Ich werde mich weiterhin auf IT Themen und politische Themen mit IT Bezug beschränken. Meine Partei-Gedanken und allgemeinen politischen Ansichten werden ein anderes Zuhause finden. Vielleicht wieder eckes.org, aber bis dahin auf jeden Fall bei live.piratenpartei.de.
Am Dienstag den 15.12.2009 wird die bisher größte Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verhandelt. Zu diesem Anlass ist eine Pressekonferenz der Beschwerdeführer geplant. Zudem bereitet der AK Vorratsdatenspeicherung einen News-Room und zwei Infostände vor. Die Piratenpartei ist mit von der Partei und informiert auf den Infoständen die Bürger. Auch zum Thema ELENA Verfahren (eine Art Arbeitnehmervorratsdatenspeicherung) werden die Piraten berichten.
Ich werde Vor-Ort sein und beim Aufbau mithelfen
- http://verfassungsbeschwerde.vorratsdatenspeicherung.de/
- http://wiki.piratenpartei.de/ELENA-Verfahren
Ich werde Vor-Ort sein und beim Aufbau mithelfen
Die Junge Union in Karlsruhe fordert ein Stadt-weites kostenloses WLAN Netzwerk finanziert durch die Stadt Karlsruhe.
Die politische Idee einer freien WLAN Versorgung geistert auch durch Wahlprogramme (bei den Grünen zum Beispiel "Gleichzeitig muss das Ziel die Minimierung der Strahlenbelastung sein") oder humoristische Politiksafari vom Loboisten mit dem Arcor farbenen Iro. Aber belege für einen Standortvorteil durch "kostenloses WLAN" sucht man vergebens. Überhaupt ist es fraglich wieso die Kommune kostenlos eine Technologie anbieten muss wenn der freie de-regulierte Wettbewerb lässig bezahlbar ist (von der Zielgruppe).
WLAN in Karlsruhe
Und weil diese Forderung dem Normalbürger schwer begreiflich zu machen ist wird eine abenteuerliche Behauptung über den Nutzen einer solchen Installation aufgestellt:
Ich weiß ja nicht mit welchen Unternehmen Herr Ruf sich so unterhält, aber die Unternehmen die ich kenne geben UMTS Geräte an Ihre Mitarbeiter aus oder bauen selbst Hotspots auf (und die Unternehmen selbst lassen sich Kupfer oder Glas bis in den Serverschrank legen).
Auch das KIT als Eliteuniversität deckt schon seit Jahren die wichtigsten Campus- und Randbereiche mit WLAN ab (bis zum Schloss und Schlossgarten wo sich bekanntermaßen viele Studenten aufhalten).
Dabei arbeitet die Uni (DUKATH) auch mit dem ZKM oder INKA e.V. zusammen. Letzterer hat ja auch schon mit der Stadt zusammen den Stadtgeburtstag mit Wi-Fi bestrahlt und bringt das Uni WLAN bis auf den Marktplatz. Hier gibt es also auch durchaus begründete Erfahrungen in der Stadt Karlsruhe: "Wireless City".
In diesem Zusammenhang eine Bemerkung zu der Technologieregion Karlsruhe. So langsam kommt dieses Image auch bei den Einwohnern und Gewerbetreibenden an. Immer mehr Cafes und Restaurants bieten Hotspots an. Die wirklich progressiven auch noch kostenlos -weil sie erkannt haben dass hier Geld zu verdienen ist. Je mehr Kunden man mit Hotspots anlocken kann, desto weiter wird die Abdeckung sich ausdehnen - ganz ohne Löcher in den Stadthaushalt zu reißen.
WLAN ist tot
Klar ist nur, dass sich Wi-Fi wirtschaftlich und technisch nicht für eine zuverlässige und leistungsfähige Abdeckung von großen Stadtbereichen eignet. Der Mitbewerber (WiMax) kommt nicht richtig in die Startlöcher (insbesondere weil niemand noch einen (vierten) Funk Empfänger haben möchte.
Fazit
Leise still und heimlich hat sich UMTS durchgesetzt. Endgeräte sind bezahlbar, UMTS Sticks werden nachgeschmissen und selbst Technologie-konservative Unternehmen wie Apple (iPhone) oder Amazon (Kindle) bieten entsprechende Endgeräte an. Im Mischbetrieb mit WLAN werden die meisten Bedürfnisse nach Mobilität gedeckt. Und für die gehobenen Ansprüche kündigt sich die nächste UMTS Entwicklungsstufe (LTE) auch schon an.
Die politische Idee einer freien WLAN Versorgung geistert auch durch Wahlprogramme (bei den Grünen zum Beispiel "Gleichzeitig muss das Ziel die Minimierung der Strahlenbelastung sein") oder humoristische Politiksafari vom Loboisten mit dem Arcor farbenen Iro. Aber belege für einen Standortvorteil durch "kostenloses WLAN" sucht man vergebens. Überhaupt ist es fraglich wieso die Kommune kostenlos eine Technologie anbieten muss wenn der freie de-regulierte Wettbewerb lässig bezahlbar ist (von der Zielgruppe).
WLAN in Karlsruhe
Und weil diese Forderung dem Normalbürger schwer begreiflich zu machen ist wird eine abenteuerliche Behauptung über den Nutzen einer solchen Installation aufgestellt:
Der wirtschaftspolitische Sprecher der JU, David Ruf, ergänzt: "Das Internet ist das wichtigste Kommunikationsmittel unserer Zeit. Eine entsprechende kostenlose Infrastruktur könnte für Unternehmer sehr wohl den Ausschlag geben, nach Karlsruhe zu kommen."
Ich weiß ja nicht mit welchen Unternehmen Herr Ruf sich so unterhält, aber die Unternehmen die ich kenne geben UMTS Geräte an Ihre Mitarbeiter aus oder bauen selbst Hotspots auf (und die Unternehmen selbst lassen sich Kupfer oder Glas bis in den Serverschrank legen).
Auch das KIT als Eliteuniversität deckt schon seit Jahren die wichtigsten Campus- und Randbereiche mit WLAN ab (bis zum Schloss und Schlossgarten wo sich bekanntermaßen viele Studenten aufhalten).
Dabei arbeitet die Uni (DUKATH) auch mit dem ZKM oder INKA e.V. zusammen. Letzterer hat ja auch schon mit der Stadt zusammen den Stadtgeburtstag mit Wi-Fi bestrahlt und bringt das Uni WLAN bis auf den Marktplatz. Hier gibt es also auch durchaus begründete Erfahrungen in der Stadt Karlsruhe: "Wireless City".
In diesem Zusammenhang eine Bemerkung zu der Technologieregion Karlsruhe. So langsam kommt dieses Image auch bei den Einwohnern und Gewerbetreibenden an. Immer mehr Cafes und Restaurants bieten Hotspots an. Die wirklich progressiven auch noch kostenlos -weil sie erkannt haben dass hier Geld zu verdienen ist. Je mehr Kunden man mit Hotspots anlocken kann, desto weiter wird die Abdeckung sich ausdehnen - ganz ohne Löcher in den Stadthaushalt zu reißen.
WLAN ist tot
Klar ist nur, dass sich Wi-Fi wirtschaftlich und technisch nicht für eine zuverlässige und leistungsfähige Abdeckung von großen Stadtbereichen eignet. Der Mitbewerber (WiMax) kommt nicht richtig in die Startlöcher (insbesondere weil niemand noch einen (vierten) Funk Empfänger haben möchte.
Fazit
Leise still und heimlich hat sich UMTS durchgesetzt. Endgeräte sind bezahlbar, UMTS Sticks werden nachgeschmissen und selbst Technologie-konservative Unternehmen wie Apple (iPhone) oder Amazon (Kindle) bieten entsprechende Endgeräte an. Im Mischbetrieb mit WLAN werden die meisten Bedürfnisse nach Mobilität gedeckt. Und für die gehobenen Ansprüche kündigt sich die nächste UMTS Entwicklungsstufe (LTE) auch schon an.
Liebe Freunde, Bekannte, Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte mich für Euer Verständnis in der Wahlkampfphase bedanken. Wie Ihr sicherlich bemerkt habt war ich sehr aktiv im Wahlkampf der Piratenpartei Deutschland/Baden-Württemberg tätig. Ich bin dort Mitglied und war auf Infoständen und anderen Aktionen tätig. Ich kann Euch sagen dabei lernt man eine Menge Menschen kennen, und das hat mich umso mehr bestätigt dass es Richtig und Wichtig ist was ich tue.
Wir KÖNNEN alle etwas bewegen und verändern. Wie unsere Partei so schön sagt, jeder hat einen "Änderhaken" also bitte nutzt diesen auch und geht wählen!
Warum ist mir das Thema so wichtig? Bürger haben in Unruhigen Zeiten generell ein hohes Schutzbedürfnis - sie glauben den Politiker vieles wenn Sie Sicherheit versprochen bekommen. Abstrakte Werte wie Freiheit und Bürgerrechte bleiben dabei schnell mal auf der Strecke - besonders wenn man sich immer noch unbehindert fühlt. Aber da unsere Freiheit das einzige ist was wir zu schützen haben, muss man hier kompromisslos auf die im Grundgesetz verbrieften Rechte bestehen, auf die im Grundgesetz festgeschriebenen föderalistischen und subsidaritären Prinzipien. Ich denke nur an die Gewaltenteilung, das Zensurverbot und die Gleichbehandlung.
In diesem Sinne, und ohne viel Wahlkampf zu machen (der findet jetzt gleich auf der Strasse statt) verabschiede ich mich von Euch - und freue Mich Eure Stimmen in den Wahlergebnissen wiederzufinden.
http://www.klarmachen-zum-aendern.de
Gruss
Bernd
ich möchte mich für Euer Verständnis in der Wahlkampfphase bedanken. Wie Ihr sicherlich bemerkt habt war ich sehr aktiv im Wahlkampf der Piratenpartei Deutschland/Baden-Württemberg tätig. Ich bin dort Mitglied und war auf Infoständen und anderen Aktionen tätig. Ich kann Euch sagen dabei lernt man eine Menge Menschen kennen, und das hat mich umso mehr bestätigt dass es Richtig und Wichtig ist was ich tue.
Wir KÖNNEN alle etwas bewegen und verändern. Wie unsere Partei so schön sagt, jeder hat einen "Änderhaken" also bitte nutzt diesen auch und geht wählen!
Warum ist mir das Thema so wichtig? Bürger haben in Unruhigen Zeiten generell ein hohes Schutzbedürfnis - sie glauben den Politiker vieles wenn Sie Sicherheit versprochen bekommen. Abstrakte Werte wie Freiheit und Bürgerrechte bleiben dabei schnell mal auf der Strecke - besonders wenn man sich immer noch unbehindert fühlt. Aber da unsere Freiheit das einzige ist was wir zu schützen haben, muss man hier kompromisslos auf die im Grundgesetz verbrieften Rechte bestehen, auf die im Grundgesetz festgeschriebenen föderalistischen und subsidaritären Prinzipien. Ich denke nur an die Gewaltenteilung, das Zensurverbot und die Gleichbehandlung.
In diesem Sinne, und ohne viel Wahlkampf zu machen (der findet jetzt gleich auf der Strasse statt) verabschiede ich mich von Euch - und freue Mich Eure Stimmen in den Wahlergebnissen wiederzufinden.
http://www.klarmachen-zum-aendern.de
Gruss
Bernd
Die Medienkommision der SPD hat einen Antrag für den nächsten Bundesparteitag der SPD vorgelegt. Inhaltlich klingt das ganze wie eine versteckte Wahlwerbung für die Piratenpartei.
Zuerst stellt die Kommision die Fakten dar:
Statt sich darüber zu freuen, dass die monopolisierten Rundfunkanstalten an Bedeutung verlieren und alle Jugendlichen sich in einem interaktiven und pluralistischen Medium beteiligen sorgt sich die SPD (traditionsgemäß) um den Qualitätsjournalismus im Printbereich:
Eine Partei die Jugendliche therapieren will weil diese nicht mehr Papier in die Hand nehmen, oder die von einer Verlagerung des Journalismus in den Onlinebereich nichts wissen will muss man fast schon als Anachronismus bezeichnen. Dazu fordern Sie dann auch noch das von FWS bereits angedrohte Leistungsschutzrecht. Das ist wohl das Projekt 18% für die Bundestagswahl.
Warum kämpft die SPD denn so für die Tageszeitungen (und verwendet dabei in der Wahlkampfzeit geradezu schwachsinnige Formulierungen) könnte man sich fragen. Nun, da gibt es zum Beispiel die "Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft", dd_vg. Die SPD ist hierüber an einigen (ca. 15) Lokal- und Regionalzeitungsverlagen und Verlagsgesellschaften, 5 Druckereien und RPR beteiligt. Die dd_vg hat 2008 über 21Mio EUR Betriebsergebnis (EBITDA). Vom Jahresüberschuss von 15.5Mio EUR wurde laut Jahresbericht an die SPD 11,4Mio EUR ausgeschüttet.
Ich vermute mal, dass durch die Parteifinanzierung dieser Betrag durch den Staat verdoppelt wird (die SPD erhält über 40 Mio EUR jährlicher Parteifinanzierung, aber nur wenn Sie durch Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Einnahmen entsprechendes Geld selbst einnimmt). Ich kann nur annehmen dass die dd_vg also eine Laute Stimme im SPD Konzern hat.
(Übrigens ist der Geschäftsbericht auch so voll von Informationen und unterhaltsamen Karrikaturen - Lesebefehl. Darin wird auch dargestellt wie die dd_vg die Verlage für den Eintritt ins Internetzeitalter vorbereiten möchte. Irgendwie scheint mit die dd_vg progressiver als die SPD-Medienkommission zu sein).
(Danke an den Piratenstammtisch Karlsruhe für den Anstoß)
Zuerst stellt die Kommision die Fakten dar:
Zugleich ist zu konstatieren: Die Auflagen und Reichweiten der regionalen Tageszeitungen sinken kontinuierlich - und im Ergebnis - dramatisch. Vor allem Jüngere verzichten immer häufiger auf die Nutzung der Tageszeitung. Dies bestätigt die aktuelle JIM-Studie 2008. Auf die Frage, auf welches Medium Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren am wenigsten verzichten können, hat das Internet das Fernsehen mit 29 Prozent zu 16 Prozent deutlich hinter sich gelassen. Das Schlusslicht bilden die Tageszeitungen. Lediglich drei Prozent der Jugendlichen erklären die Tageszeitung zum Favoriten. Im Jahr 2000 waren es immerhin noch 9 Prozent - und das Fernsehen war in jenem Jahr mit 34 Prozent einsamer Spitzenreiter.
Statt sich darüber zu freuen, dass die monopolisierten Rundfunkanstalten an Bedeutung verlieren und alle Jugendlichen sich in einem interaktiven und pluralistischen Medium beteiligen sorgt sich die SPD (traditionsgemäß) um den Qualitätsjournalismus im Printbereich:
Wie lässt sich dieser Trend stoppen, wenn er sich schon nicht umkehren lässt? Ein Patentrezept gibt es nicht. Aber deshalb sollte nicht auf alle Therapiemöglichkeiten verzichtet werden.
Eine Partei die Jugendliche therapieren will weil diese nicht mehr Papier in die Hand nehmen, oder die von einer Verlagerung des Journalismus in den Onlinebereich nichts wissen will muss man fast schon als Anachronismus bezeichnen. Dazu fordern Sie dann auch noch das von FWS bereits angedrohte Leistungsschutzrecht. Das ist wohl das Projekt 18% für die Bundestagswahl.
Warum kämpft die SPD denn so für die Tageszeitungen (und verwendet dabei in der Wahlkampfzeit geradezu schwachsinnige Formulierungen) könnte man sich fragen. Nun, da gibt es zum Beispiel die "Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft", dd_vg. Die SPD ist hierüber an einigen (ca. 15) Lokal- und Regionalzeitungsverlagen und Verlagsgesellschaften, 5 Druckereien und RPR beteiligt. Die dd_vg hat 2008 über 21Mio EUR Betriebsergebnis (EBITDA). Vom Jahresüberschuss von 15.5Mio EUR wurde laut Jahresbericht an die SPD 11,4Mio EUR ausgeschüttet.
Ich vermute mal, dass durch die Parteifinanzierung dieser Betrag durch den Staat verdoppelt wird (die SPD erhält über 40 Mio EUR jährlicher Parteifinanzierung, aber nur wenn Sie durch Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Einnahmen entsprechendes Geld selbst einnimmt). Ich kann nur annehmen dass die dd_vg also eine Laute Stimme im SPD Konzern hat.
(Übrigens ist der Geschäftsbericht auch so voll von Informationen und unterhaltsamen Karrikaturen - Lesebefehl. Darin wird auch dargestellt wie die dd_vg die Verlage für den Eintritt ins Internetzeitalter vorbereiten möchte. Irgendwie scheint mit die dd_vg progressiver als die SPD-Medienkommission zu sein).
(Danke an den Piratenstammtisch Karlsruhe für den Anstoß)
Zwei der größten Patentsammler im Software Bereich (SAP und Microsoft) stehen gerade unter Druck. Bei Microsoft droht ein Verkaufsverbot für Microsoft Word aus dem Office Paket, und SAP soll 139Mio USD Strafe zahlen.
Eigentlich würde man bei beiden Unternehmen ja eher erwarten, dass sie Ihre Patente dazu einsetzen von anderen Unternehmen Geld zu bekommen, aber branchenüblich werden die Patent-Portfolios nur noch dazu benutzt um Ansprüche von anderen abzuwehren. Dieses Wettrüsten muss aufhören. Es ist leider möglich dass Trivialpatente die Softwareentwicklung lähmen und kleine Unternehmen jederzeit durch eine entsprechende Klage zugrunde gerichtet werden können.
Es ist kein Wunder, dass ein Microsoft Mitarbeiter (Microsoft-Projektleiters Rickard Falkvinge) die Piratenpartei in Schweden gegründet hat, und es ist auch kein Wunder dass sich die Piratenpartei gegen Software Patente ausspricht. Und ach ja... es ist ja bald Bundestagswahl. Da die Softwarepatente über die EU im Markt durchesetzt werden sollen und das EPA auch nicht gerade durch fortschrittliche Ansichten glänzt ist eine International aufgestellte Partei wie die Piraten genau richtig um dagegen anzukämpfen.
Eigentlich würde man bei beiden Unternehmen ja eher erwarten, dass sie Ihre Patente dazu einsetzen von anderen Unternehmen Geld zu bekommen, aber branchenüblich werden die Patent-Portfolios nur noch dazu benutzt um Ansprüche von anderen abzuwehren. Dieses Wettrüsten muss aufhören. Es ist leider möglich dass Trivialpatente die Softwareentwicklung lähmen und kleine Unternehmen jederzeit durch eine entsprechende Klage zugrunde gerichtet werden können.
Es ist kein Wunder, dass ein Microsoft Mitarbeiter (Microsoft-Projektleiters Rickard Falkvinge) die Piratenpartei in Schweden gegründet hat, und es ist auch kein Wunder dass sich die Piratenpartei gegen Software Patente ausspricht. Und ach ja... es ist ja bald Bundestagswahl. Da die Softwarepatente über die EU im Markt durchesetzt werden sollen und das EPA auch nicht gerade durch fortschrittliche Ansichten glänzt ist eine International aufgestellte Partei wie die Piraten genau richtig um dagegen anzukämpfen.
Transparenz ist einige der wichtigen Forderungen der Piratenpartei. Dieses Bürgerrecht wird durch das Informationsfreiheitsgesetz garantiert (weil im Grundgesetz als informationelle Selbstbestimmung gefordert). Und nun gibt es eine Initiative (unter Seehofer) die diese abschaffen will.
Guter Beitrag bei Kontraste zu diesem Thema - ansehen und danch die Piraten wählen.
(Seite 1 von 29, insgesamt 290 Einträge)
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